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Wandern über die Tafelberge im Erzgebirge
Standquartier-Wandern zwischen Annaberg-Buchholz und Kurort Oberwiesenthal
Pöhlbergturm, Annaberg
Die wohl bekanntesten Tafelberg-Formationen findet man im südafrikanischen Kapstadt. Eine etwas kleinere erzgebirgische Ausgabe dieser Basaltgipfel mit dem für sie charakteristischen abgeflachten Bergplateau prägt das Landschaftsbild zwischen Annaberg-Buchholz und dem Kurort Oberwiesenthal. Wie riesige Burgen erheben sich der Bärenstein, der Scheibenberg und der Pöhlberg über die Täler und Bergkämme des oberen Erzgebirges. Diese drei Tafelberge und der höchste Berg Sachsens, der Fichtelberg, werden während unserer Standquartier-Wanderung „Wandern über Tafelberge“ erklommen.
Start und Ziel ist stets ihre Standunterkunft, welche fast genau im Mittelpunkt zwischen den vier Bergen gelegen ist. Morgens bringt Sie ein Wandertaxi zum Ausgangspunkt der Wanderung. Höhepunkt jeder Tagestour ist immer das Plateau auf einem der vier eindrucksvollen Aussichtsberge des Oberen Erzgebirges.
Sie entdecken natürliche Schätze ,wie die „Orgelpfeifen“ (Basaltsäulen am Scheibenberg), das Spiel der Farben im Herbst und dazwischen immer wieder die Ruhe und Entspannung, die man schlicht und einfach im Wald findet.
 
 
 
 
 
 
Bärenstein-Wandertour

Von Jöhstadt nach Cranzahl (13,5 km)

Ausgangspunkt der Wandertour ist die Gaststätte „Berghof“ zwischen Bärenstein und Jöhstadt. Nach wenigen Metern auf der Landstraße (Richtung Bärenstein) biegt man rechts auf den Wanderweg zum Zigeunerfelsen ein. Nun geht es steil bergab bis zum Conduppel-Bach. Man folgt dessen Lauf bis zur Klötzerschwemme und überquert an der Brettmühle (Gaststätte, Ortsteil von Königswalde) die Landstrasse. Weiter geht es auf dem Königswalder Rundweg über die Brücke des Pöhlbaches. Nach dem letzten Gebäude am Rundweg biegt man links in Richtung Gaststätte „Bergblick“ (in Kühberg) ab. Nach einem steilen Aufstieg überquert man die Bahnstrecke und läuft am „Bergblick“ vorbei zur Bundesstraße B 95. Der Weg führt auf der anderen Straßenseite in linker Richtung bis auf den Gipfel des Bärensteins (898 m) weiter. Vom Bärensteinplateau geht es steil bergab bis zur Talsperre Cranzahl. Man überquert den Talsperredamm. Gäste, die in Cranzahl Quartier bezogen haben, gehen nach rechts auf dem kleinen Wanderpfad am Zaun entlang nach Cranzahl. Wer in Neudorf wohnt, läuft nach dem Verlassen des Talsperrengeländes nach links bis zur Torfstraße. Ab hier kann man der Beschilderung bis zum Bahnhof Neudorf folgen oder anhand der Wanderkarte eigene, verschlungene Pfade und Wege gehen.

 
 
Scheibenberg-Wandertour

Von Schlettau nach Cranzahl (15,5 km)

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist das Schloss in Schlettau. Der Weg führt uns zu Beginn der Tour durch die Stadt. Oberhalb der Kirche biegt man nach rechts Richtung Stadtwald ein. Man hält sich am Waldrand rechts und biegt im Stadtwald links in Richtung „Tafelberg Scheibenberg“ ab. Nach dem Überqueren der B 101 führt der Wanderweg weiter gerade hoch bis zum unteren Rundgang des Scheibenberges. Auf diesem wandert man weiter nach rechts, vorbei an den Basaltsäulen, welche aufgrund ihres markanten Aussehens von den Einheimischen „Orgelpfeifen“ genannt werden. Der Aufstieg führt weiter parallel zur Bergauffahrt bis zum Plateau des Scheibenberges (807 m, mit Aussichtsturm, Berggasthof, Rundgang). Den Gipfel verlässt man über den „Ottomar-Zahm-Steig“ und geht auf dem unteren Rundwanderweg nach rechts bis zum Stülpnerweg. Der Weg führt nach links bergab in Richtung Crottendorf. Noch vor Erreichen des Ortes schwenkt man rechts ein und geht entlang des Heidelbaches an der Scheibenberger Heide vorbei. Erst dann geht man nach links den Ort hinab. Am Marktplatz vorbei gelangt man zum ehemaligen Oberen Bahnhof und dann zum Skilift „Am Schießberg“. Durch die Gartenanlage geht es bergauf bis zum Waldrand. Anschließend geradeaus weiter bis zum Firstenweg (weiß-rot-weiß markiert). Dort gehen die Gäste mit Unterbringung in Neudorf nach rechts (südlich) in Richtung Oberwiesenthal. Nach Cranzahl läuft man (nördlich) in Richtung Annaberg-Buchholz. Am Raubmordstein zweigt der Wanderweg nach Cranzahl ab.

 
 
 
 
 
Fichtelberg-Wandertour
Von Tellerhäuser nach Cranzahl ( 18,5 km)

Die Wandertour beginnt in Tellerhäuser am Forstamt. Der Weg verläuft auf der Landstraße weiter bis zum Parkplatz. Hier biegt man rechts ein und wandert auf dem Kammweg (blaue Markierung) weiter. Über das „Deutschen Gehau“ gelangt man auf den Börnerweg. Man überquert die Landstraße und geht weiter bis zum Wanderparkplatz an der Bächelhütte. Die Strecke führt nun gerade hoch auf der Alten Bächelstraße zum Skistadion. Man geht weiter auf der Wellenschaukel parallel zur Bergauffahrt, kommt an der Sachsenbaude vorbei und erreicht den Gipfel des höchsten sächsischen Berges, dem Fichtelberg (1215 m). Die Tour führt bergab über den Zschopautal- und den Firstenweg (beide weiß-rot-weiß markiert). An der Wetterstation beginnt der Reitsteig. Diesen folgt man bergab, überquert die „Hirschfalzstraße“. An der Einmündung auf den Ausrückeweg biegt man links in Richtung „Schwarzer Teich“ ein. Jetzt zweigt man rechts auf den Zschopauweg ab und geht am Teich vorbei bis zur Pförtelstraße. Man biegt rechts ein und erreicht nach einem leichten kurzen Anstieg die Kreuzung Pförtelstraße – Gifthüttenstraße. Hier treffen auch der Zschopautalweg und der Firstenweg aufeinander. Nun geht man auf dem Firstenweg weiter , über den Kuhbrückenweg gelangt man zur Waldgaststätte Siebensäure. Anschließend kann man entweder auf der Siebensäurestraße direkt nach Neudorf gehen oder über einen kleinen, aber asphaltfreien Umweg auf den Firstenweg (Richtung Annaberg) bis zur Schutzhütte am Gründelweg. Dort biegt man auf den Rundweg Neudorf ein und wandert talwärts bis zur Kirche im Ort Neudorf. Wanderer, die in Cranzahl untergebracht sind, können mit dem Bus oder der Fichtelbergbahn weiterfahren. Wer zu Fuß weiter laufen möchte, kann dies auf dem Erlebnispfad-Bimmelbahn tun, welcher oberhalb der Gaststätte Kaiserhof verläuft.

 
 
Pöhlberg-Wandertour
Von Geyersdorf nach Cranzahl (16 km)

Start dieser Wanderung ist im Annaberg-Buchholzer Ortsteil Geyersdorf. Man läuft auf der Alten Königswalder Straße bis zum Huthaus des St. Briccius Stollens. Hier biegt man rechts ab und beginnt den Aufstieg zum Pöhlberg. Einhundert Meter oberhalb der Vereinshütte des Skiclubs „Norweger“ Annaberg biegt man auf den unteren Rundgang nach rechts ein. Nach ca. 800 m Rundweg zweigt als Spitzkehre der weitere Aufstieg nach links ab. An der Kopfstation des Trainingsskilifts wird der obere Rundgang überquert und man gelangt auf das Pöhlberg-Plateau (Tafelberg 832 m). Der Abstieg erfolgt auf der alten Bobbahn. Der Wanderweg verläuft weiter am Tiergehege (einheimische Tierarten) vorbei in Richtung St. Annenkirche (spätgotische Hallenkirche). In Annaberg-Buchholz (Bergstadt mit vielen kulturellen und musealen Einrichtungen) folgt man am Markt der Ausschilderung zum „Frohnauer Hammer“ (funktionstüchtiges Eisenhammerwerk). Am Parkplatz des technischen Denkmals beginnt der Firstenweg, weiß-rot-weiß markiert (Kammweg zwischen Sehma- und Zschopautal). Diesen Weg folgt man stets in Richtung Oberwiesenthal und gelangt so nach Cranzahl und Neudorf zurück.
 
 
 
 
 
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