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Zschopautal - Wanderweg
Wandern ohne Gepäck im Erzgebirge
Schloss Wildeck
Schloss Wildeck
Am Fichtelberg entspringend bahnt sich die Zschopau ihren Weg durch steil emporragende Felsen des Erzgebirges und geht dann in romantische Talauen über, bevor sie bei Döbeln in die Mulde mündet. Zahlreiche Burgen und Schlösser bergen Schätze aus längst vergangenen Zeiten. Manch eine Sage rankt sich um die alten Gemäuer. Auf den 130 km Wanderweg von der Quelle bis zur Mündung kann man die Natur und die vielfältigen Zeugnisse dieser Kulturlandschaft genießen.

Entlang des Wanderweges fährt die Erzgebirgsbahn mit ihren modernen Zügen durch das Zschopautal und ist eine ideale Verschnaufpause für den müden Wanderer.

Auf 8 Etappen und ganz bequem ohne Gepäck können Sie die Ursprünglichkeit und Vielfältigkeit der Landschaft des romantisch gelegenen Zschopautales kennenlernen.

 
 
 
 
 
 
 
1. Etappe: Wanderung vom höchsten Berg Sachsens, dem Fichtelberg, nach Tannenberg (ca. 24 km)
Die Wanderung entlang des Zschopautals beginnt auf dem Fichtelberg, dem Quellgebiet des Flusses. Treffpunkt ist das Fichtelbergplateau, welches mit der Schwebebahn erreicht werden kann. Weiter durch das Fichtelberggebiet wandernd erreicht man Crottendorf - der Ort ist durch seine Räucherkerzenherstellung bekannt. Durch den Ort geht es hindurch, weiter nach Walthersdorf - der roten Markierung folgend bis nach Schlettau mit gleichnamigem Schloss - vorbei am Naturbad nach Hermannsdorf - einem Waldweg folgend wird Tannenberg erreicht.
 
 
2. Etappe: Wanderung Tannenberg - Thermalbad Wiesenbad (ca. 10 km)
Tannenberg/ Passklausenturm der zu einer mittelalterlichen Wasserburg gehörte - nach Schönfeld - der Weg führt weiter durch Wiesa hindurch nach Thermalbad Wiesenbad - lohnend ist ein Besuch der Therme Miriquidi. Es empfiehlt sich ein Abstecher in die Bergstadt Annaberg-Buchholz mit der bedeutenden spätgotischen Kirche St. Annen.
 
 
 
 
 
3. Etappe: Wanderung Thermalbad Wiesenbad - Zschopau (ca. 21 km)
Thermalbad Wiesenbad/ Informationstafel über Wanderwege an der Bushaltestelle -Ortsteil Himmelmühle - der Weg führt weiter in Richtung Wolkenstein - vorbei an den "Fischäusern" durch den Ortsteil Niederau - bergwärts dem Weg folgend, vorbei am "Haus Maxenstein" erreicht man Wolkenstein. Weiter der Markierung in Richtung "Heidelbachthal" folgend - ein Stück durch die "Wolkensteiner Schweiz" nach Hopfgarten - ab Hopfgarten bieten sich zwei Varianten an - dem Klingenweg (Höhenweg) nach Scharfenstein folgend oder dem Talweg folgend. In Scharfenstein ist ein Besuch der Burg empfehlenswert. Der Weg führt weiter auf der "Alten Zschopauer Straße " entlang der Zschopau, wo ein Besuch des Schlosses "Wildeck" unbedingt empfehlenswert ist.
 
 
4. Etappe: Wanderung Zschopau - Augustusburg (ca. 11 km)
Zschopau/ An den Anlagen - Gabelsberger Straße - Waldkirchner Straße - der Weg führt durch eine Kleingartenanlage zum Bahnübergang Waldkirchen - weiter geht es einem Hangweg folgend nach Witzschdorf. Vorbei an einem Bahnhaltepunkt erreicht man über den Wasserweg, direkt am Zschopauufer entlang, Hennersdorf - der roten Markierung folgend geht es durch den Ort hindurch - vorbei an einer überdachten Holzbrücke  - dem Abzweig Richtung Kunnerstein folgend, geht es bergwärts nach Augustusburg und zum Wahrzeichen der Stadt.
 
 
 
 
 
5. Etappe: Wanderung Augustusburg - Frankenberg (ca. 15 km)
Augustusburg/ Station der Drahtseilban - dem ausgewiesenen Zschopautalweg hinab nach Erdmannsdorf folgend - unter der Bahnüberführung hindurch gelangt man in den Ort - auf der linken Flussseite nach rechts in Richtung Flöha einbiegen - der Weg wird durch den Ortsteil Plaue fortgesetzt - in Flöha fließen der gleichnamige Fluss und die Zschopau zusammen - durch den Sruthwald, der roten Markierung folgend, geht es nach Niederwiesa - der Talstraße folgend nach Braunsdorf  - vorbei an der historischen Webermühle - der Dorfstraße folgend zum Ortsausgang  - am Zschopauwehr vorbei führt der Weg bergann nach Lichtenwalde,  mit seinem bekannten Barockgarten und Schloss - der Straße folgend geht es wieder zuück zur Zschopaubrücke - der roten Wegmarkierung folgend - unter einer Eisenbahnüberführung hindurch nach Frankenberg.
 
 
6. Etappe: Wanderung Frankenberg - Mittweida (ca. 12 km)
Frankenberg/ Ortsumgehung in Richtung Schilfteich - dem Dammweg bis zur "Sachsenburg" folgend - vorbei am "Pilz", einem Aussichtspunkt  - auf dem Bruhmweg ins Schönborner Bergbaugebiet - der Weg führt ein Stück auf einem Bergbaulehrpfad bis zum Besucherbergwerk  "Alte Hoffnung Erbstolln" - weiter nach Dreiweiden - hier bestehen zwei Möglichkeiten nach Mittweida zu gelangen: 1. am rechten Zschopauufer auf der Straße nach Mittweida, 2. durch den Schweitzerwald nach Mittweida. Der Weg durch den Schweitzerwald führt über eine Brücke zum linken Flussufer in den Wald hinein - vorbei am Amselstein - bis zur Hainichener Straße.
 
 
 
 
 
7. Etappe: Wanderung Mittweida - Waldheim (ca. 20 km)
Entlang der Talsperre bieten sich zwei verschiedene Wandermöglichkeiten an: 1. auf der linken Seite der Talsperre entlang über den Wappenfelsen zur Burg Kriebstein, 2. auf der rechten Seite entlang, wobei diese Variante die anspruchsvollere ist. Ausgangspunkt ist jeweils Mittweida/ Stadtpark Eingang Hainichener Straße. Zu 2.: der Weg führt an der stillgelegten Eisenbahnstrecke am linken Flussufer entlang - Überquerung der alten Eisenbahnbrücke - vorbei am Wasserkraftwerk, dem Liebenhainer Wasserfall und der Mühle.
Der Weg wird auf der rechte Seite fortgesetzt nach Ringethal - über den Gemsensteig erreicht man das Ringethaler Raubschloss - Pfaffenstein- Campingplatz Falkenhain - Brückenquelle - Lochmühle - der Weg führt direkt bis unterhalb der Burg Kriebstein - entweder auf der linken Zschopauseite nach Waldheim - oder Wechsel auf die andere Uferseite - der Weg führt durch Kriebethal  - immer am Fluss entlang wandernd, erreicht man Waldheim.
 
 
8. Etappe: Wanderung Waldheim - Döbeln (ca. 15 km)
Waldheim/ Rathaus - über die Zschopaubrücke in Richtung Kirschallee - vorbei am Diedenhainer Eisenbahnviadukt - Meinsberger Weg - Nixluft - Limmritz - der Weg führt vorbei am Limmritzer Eisenbahnviadukt - weiter geht es nach Wöllsdorf, einem Ortsteil von Ziegra - durch den Ort führt der Weg nach Schweta - Endpunkt der Wanderung im Zschopautal, denn unweit des Ortes mündet die Zschopau in die Freiberger Mulde.
 
 
 
 
 
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