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Von Stroh zu Spitze

»Es ist mein Traumjob« - Eine Klöppelexpertin erzählt...


Der Werdegang von Beatrice Müller ist ein außergewöhnliches Geflecht. Keiner in ihrer Familie hat je geklöppelt. Trotzdem hegte sie schon als Kind den Wunsch, genau damit – wie einst viele Frauen im Erzgebirge – ihr Geld zu verdienen. »Es ist mein Traumjob«, sagt die zweifache Mutter und strahlt das auch aus. Die Leiterin der Schneeberger Klöppelschule war Annaberger Klöppelkönigin und nennt renommierte Preise ihr Eigen.

Spitzen aus Stroh und anderen Materialien


Für Taschen, einen »Hauch von Gold« und »Nachtschattengewächse« zum Beispiel. Stroh ist die neue Herausforderung. »Als Spitze verarbeitet wird es für mich zu Gold. Wie im Märchen«, sagt Müller mit Blick auf den Schnürli-Kurs der Schweizer Dozentin Monika Schmied, die im Oktober 2014 zeigt, wie Spitzen aus Rosshaar und Stroh entstehen.

Angewandte Kunst als Vorreiter zum Klöppeln


Neben dem Erhalt traditioneller Muster als Fundament sind laut Müller neue Impulse der Schlüssel, um das Klöppeln attraktiv und dauerhaft salonfähig zu halten.
»Wir vermitteln historische Techniken, bauen darauf dann mit zeitgenössischen Variationen auf.« Klöppeln hat in Schneeberg dank der Angewandten Kunst als Fakultät der Westsächsischen Hochschule ein gewisses Renommee. Dort legte auch Müller ihr Diplom ab – in Textildesign, Fachrichtung Klöppeln. »Nur durch Probieren und Experimentieren entstehen gute Klöppelbriefe, die die Zeit überdauern.«

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