Tourismusverband Erzgebirge e.V.
Adam-Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz

Erster deutscher Glockenwanderweg (Deutschneudorf und Seiffen)

Am 18. April 2015 wurde der erste deutsche Glockenwanderweg eingeweiht. Dieser Erlebniswanderweg von rund 23 km Länge erzählt an 16 Stationen viel über die Kulturgeschichte unserer erzgebirgischen Heimat hier im Spielzeugwinkel. Außerdem werden Sie mit fantastischen Ausblicken auf Täler und Höhen bis hinüber zum böhmischen Kamm belohnt.

Markierung:   mit Glockensymbol 

 

 


Im Großen und Ganzen kann man festhalten, dass sich der Weg in dem Jahr gut etabliert hat. Mehrere tausend Wanderer sind inzwischen den Rundweg abgelaufen. Als Dauergast in unserer Region können sie sich über völlig neue Eindrücke und Blickwinkel freuen. Sind sie das erste Mal Gast bei uns, bekommen sie hier Appetit auf mehr. So wie tönende Glocken im Dreiklang ihre Vollendung finden, so erleben sie auf diesem ersten deutschen Glockenwanderweg einen Dreiklang von Natur, Wandern und Geschichte.

 

 

Details zur ausgewählten Route

Schwierigkeit mittel
Strecke 23,1 km
Dauer 6:20 h
Aufstieg 411 m
Abstieg 411 m

Wegpunkte

Deutschneudorf

Abenteuer-Bergwerk...

Beim Rundgang durch das Bergwerk erfahren Sie von sachkundigen Bergführern Interessantes zur Geschichte...

Start Besucherbergwerk Abenteuer Bergwerk Bernsteinzimmer oder Kurort Seiffen
Ziel Besucherbergwerk Deutschneudorf oder Kurort Seiffen

Wegbeschreibung

Ausgehend von der 1736 geweihten Kirche Deutschneudorf ( 1) wandern wir bergaufwärts. Vorbei am alten Spritzenhaus (2) wenden Sie an der 3. Station, der alten Taufglocke, noch einmal den Blick und genießen die Sicht auf den Erzgebirgskamm.

Weiter vorbei am Fußballplatz biegen wir kurz vor Ortsausgang rechts ab in den Kupferweg Richtung Brüderwiese. Am Ende dieser

kleinen Siedlung, an einem kleinen Ruheplätzchen, finden wir die 4. Station. Auch hier wieder der schöne Blick über

das Schweinitztal hinweg ins Böhmische. Nach wenigen Kilometern erreichen wir Deutscheinsiedel. Bei einer

kleinen Runde durchs Dorf lassen wir den Grenzübergang zur Tschechischen Republik rechts liegen und gehen zur

Kirche Deutscheinsiedel (5). Diese 1905 geweihte Kirche ist wie ihre Schwester in Deutschneudorf in den Sommer-

monaten zur täglichen Besichtigung geöffnet. Wir folgender Ausschilderung und biegen nach wenigen Metern

links in eine Siedlung und erreichen wenig später die Straße nach Seiffen. Am Ortsausgang biegen wir links ab

und laufen über Waldwege und über die Erdgastrasse Russland-Deutschland zum Freilichtmuseum Seiffen (6).

Achtung, dort haben wir eine kleine Schleife und müssen ein Stück zurückwandern ehe wir rechts in den Ahornberg-

weg einbiegen. Hier überqueren wir die Oberheidelberger Straße und laufen am Ende der Siedlung auf alten Berg-

mannswegen parallel zum ausgeschilderten Kammweg Erzgebirge hinunter zur weltbekannten Bergkirche Seiffen

(7/8). Wir sehen das Spielzeugdorf Seiffen, die kleinen Häuser der Bergleute und Spielzeugmacher. Über dem

Dorfbild grüßt uns der 741m hohe Reicheltberg. Nur wenige Meter oberhalb der Kirche finden wir die nächste

Station, die Pinge “Geyerin” (9), eine Naturbühne entstanden durch eingestürzte Grubenbauten. Wir wandern

immer weiter bergaufwärts und gelangen mit vielen schönen Ausblicken auf Ahornberg (823m), Reicheltberg,

auf das Bergstädtchen Sayda oder zur Kirche von Maly Haj (Kleinhan).

So gelangen wir zum Friedhof der Streusiedlung Oberseiffenbach mit der alten Schulglocke (10). Nach Oberseiffenbach biegen wir in den Zänkerweg ein und erreichen die große Freifläche Klötzerhübel, biegen links ab und

kommen zu dem Kleinod “Kapelle am Weg” (11) und steigen hinunter in dasDörfchen Oberlochmühle (12).

Oberhalb des Ortes geht’s rechts auf den Kupferleitenweg und erreichen gegenüber das alte Bergstädtchen Hora Svaté Kateriny (Sankt Katharinaberg). An einem Rastplatz finden wir hier unsere 13. Station, die alte Ewigkeitsglocke.

Nun steigen wir hinunter zum Abenteuer Bergwerk Bernsteinzimmer (14) und der Schachtkaue (15). Durch das Morgengründel, vorbei an mehreren kleinen Teichen und Biotopen kommen wir zum Anton-Günther-Stein mit der Stundenglocke (16)

und erreichen nach kurzer Zeit wieder den Ausgangspunkt dieser Beschreibung.

Details

Kondition
Schwierigkeit
Erlebnis
Landschaft
Beste Jahreszeit
April , Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober
Höhe
751 m
556 m

Eigenschaften

aussichtsreich
Einkehrmöglichkeit
kulturell / historisch
Rundtour

Mehr Informationen finden Sie hier

zu den Details

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
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