Tourismusverband Erzgebirge e.V.
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09456 Annaberg-Buchholz

Kammweg Etappe 01 „Von Geising nach Holzhau“

Von Dresden nach Geising ist es gerade einmal eine Stunde mit der Bahn und doch taucht man in eine ganz andere, viel ruhigere Welt ein. Die erste Etappe des Kammweges bietet von allem etwas: Bergbautradition und Aussichtsberge, Heidelandschaft und Aroniaplantagen. Es empfiehlt sich schon am Vortag anzureisen um ausgeruht in den Tag zu starten. Immerhin sind es 24 Kilometer zum Etappenziel.


Der Kammweg beginnt direkt am Bahnhof in Geising. Sobald wir die Startline übertreten haben, warten 289 abwechslungsreiche Wanderkilometer auf uns. Bargauf – bergauf geht´s gleich zum Geisingberg. Immer bargei -bergab wird das Bergbaumuseum Altenberg erreicht. Am gegenüberliegenden Hang, ein herrlicher Blick auf die Altenberger Pinge. Bald kommt schon der nächste Gipfel. Mit 905 m ist der Kahleberg die höchste Erhebung im sächsischen Osterzgebirge. Hier oben kann man bei guter Sicht bis nach Dresden blicken. Nun wandern wir durch wunderschöne Heidelandschaft am Kamm entlang. Am Wüsten Teich, der vom Warmbach gespeist wird, lohnt ein Badestopp. Vor dem kleinen Holzfällerort Zaunhaus-Rehefeld steigen wir wieder aufwärts. Oben angekommen grüßen die Grenzhäuser am Übergang nach Tschechien und die höchstgelegene Aroniaplantage Deutschlands. Wir probieren im kleinen Cafe den Aronia-Bananenshake – ein Powerdrink! Voller Power laufen wir über weiche Loipen- und Wiesenwege. Anschließend führt der Kammweg sogar durch eine Hochzeitsallee. Nach dem Teichhaus geht es nochmals kräftig bergwärts zur Steinkuppe. Dann heißt es nur noch Kamm IN („come in“) am Kammweg. Ein kühles Bier, eine warme Dusche und eine gute Mahlzeit – Wanderherz was brauchst du mehr?

 

Details zur ausgewählten Route

Schwierigkeit schwer
Strecke 24,6 km
Dauer 8:00 h
Aufstieg 664 m
Abstieg 497 m

Wegpunkte

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Foto: Phillip Maethner,
Altenberg

Kahleberg

Auf zur höchsten Erhebung des Osterzgebirges. Der Kahlenberg ist eines der beliebtesten Ausflugsziele,...
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Foto: Tourist-Information Mitarbeiter,
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Foto: Phillip Maethner,

Geisingberg

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Höhe: 824 m

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Foto: Torfhaus Holzhau
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Foto: Tourist-Information Mitarbeiter,
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Foto: Fischerbaude Holzhau
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Foto: Marcel Gundel,
Altenberg

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Start Geising im Osterzgebirge, Bahnhof
Ziel Rechenberg-Bienenmühle OT Holzhau, Wanderparkplatz Oberholzhau, Nähe Fischerbaude

Wegbeschreibung

Sie starten Ihre Wanderung direkt am Bahnhof in Geising, vorbei am Einkaufsmarkt folgen Sie der KAMM-Markierung in Richtung Geisingberg. Nach Überquerung der Straße genießen Sie den Aufstieg zum Geisingberg über Wald- und Wiesenwege vorbei an einem ehemaligen Steinbruch durch ein Naturschutzgebiet. Auf dem Geisingberg (824m) angekommen erwarten Sie eine gemütliche Einkehr in der Bergbaude und der Aussichtspunkt Louisenturm. Genießen Sie den Rundumblick nicht nur auf das nächste Ziel Altenberg. Abwärts Richtung Altenberg kommen Sie über Feld- und Wiesenwege vorbei an zahlreichen Zeugen des Altbergbaus wie einem Wetterschacht oder etwas abseits vom Weg der Altenberger Pinge, einem durch mehrere Stolleneinbrüche entstandenen imposanten Trichter. Auf Ihrem Weg durch den Kneipp-Kurort passieren Sie den Bahnhof mit Touristinformation und das Gelände der Sommerrodelbahn, bevor Sie sich zum Aufstieg auf den Kahleberg begeben. Der Kahleberg ist mit 905 m ü. NN die dritthöchste Erhebung im Osterzgebirge und zugleich der höchste Berg im sächsischen Teil dieses Gebirgsteiles. Von hier genießen Sie eine Panoramaaussicht auf Altenberg mit den Galgenteichen bis hinüber in die Sächsische Schweiz, bei gutem Wetter sogar bis ins Iser- und Riesengebirge. Als Flächennaturdenkmal beheimaten die Blockhalden vor allem seltene Flechten und Moose. Nach einer kleinen Stärkung in der Kahlebergbaude setzen Sie Ihre Wanderung bergab über einen kleinen Pfad in Richtung Rehefeld-Zaunhaus fort, am Schwarzen Teich (= Wüster Teich) vorbei über den Lugsteinweg. Entlang des Kreuzweges durch das stille Tal des Großen Warmbaches erreichen Sie das als Holzfällersiedlung errichtete Örtchen Rehefeld-Zaunhaus. Es gilt als der kälteste Ort Sachsens. Durch das Naturschutzgebiet Hemmschuh führt Sie der Weg durch einen alten Buchenwaldbestand nach Neurehefeld. Idyllisch direkt am Kammweg gelegen lädt das Aronia-Café in der Ferienanlage Rasehorn zum kulinarischen Zwischenstop ein. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Grenzübergang für Wanderer, Radfahrer und PKW nach Tschechien. Entlang des ehemaligen Bahndamms der 1972 stillgelegten Strecke Holzhau - Hermsdorf-Rehefeld kommen Sie am ehemaligen Bahnhof vorbei. Heute Wander- und Sporthotel beherbergt das Gebäude auch noch ein kleines Eisenbahnmuseum zur Geschichte der Bahnlinie Nossen - Moldau. Weiter führt Sie der Weg entlang und später oberhalb des Bahndamms weiter nach Holzhau. Vorbei am Waldgasthof Teichhaus führt Sie der Weg bergan. Unterwegs lohnt ein Abstecher zur Steinkuppe, mit 806m Höhe die höchste Erhebung von Holzhau. Gern können Sie sich dort im Gipfelbuch verewigen. An der Fischerbaude in Holzhau bzw. am Wanderparkplatz ein Stück weiter endet diese Tour. Genießen Sie von hier einen wunderschönen Blick auf Holzhau und Rechenberg im Muldental.

Meilensteine:

Geising, Bahnhof - Geisingberg mit Louisenturm und Berggasthaus - Bergbaumuseum Altenberg - Likörfabrik Altenberg - Touristinformation Altenberg/Bahnhof - Sommerrodelbahn -  Kahleberg (905m) mit Panoramaaussicht  - Rehefeld-Zaunhaus - NSG Hemmschuh - Neurehefeld - Eisenbahnmuseum im ehem. Bahnhof Neuhermsdorf - Teichhaus - Steinkuppe - Fischerbaude - Holzhau

Details

Kondition
Schwierigkeit
Erlebnis
Landschaft
Beste Jahreszeit
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober
Höhe
905 m
590 m

Eigenschaften

aussichtsreich
geologische Highlights
Einkehrmöglichkeit
kulturell / historisch
botanische Highlights

Mehr Informationen finden Sie hier

zu den Details

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Autor: Ronny Schwarz

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