Tourismusverband Erzgebirge e.V.
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09456 Annaberg-Buchholz

Kammweg Etappe 02 "Von Holzhau nach Sayda"

Entspannt wandern und mitten im Wald schlafen! Lasst uns diesen Tag genießen. 12 Kilometer und knapp 300 Höhenmeter bescheren uns einen gemütlichen Wandertag. Die Nacht verbringen wir heute mitten im Wald. Aber keine Angst – wir übernachten nicht im Zelt, brauchen keine Dosensuppe erwärmen und müssen uns nicht gegen Wildschweine zur Wehr setzen. Wanderfreundliche Hotels mitten im Wald laden ein.

Highlights am Weg: Holzhau - Rechenberg-Bienenmühle mit Brauereimuseum und Ökobad - Saydaer Weg - Neuclausnitz - Martinsweg - Floßgraben Rachel - Alte Poststraße - Sayda Kreuztanne


Details zur ausgewählten Route

Schwierigkeit leicht
Strecke 12,3 km
Dauer 3:30 h
Aufstieg 291 m
Abstieg 341 m

Wegpunkte

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Foto: Sächsisches Brauereimuseum Rechenberg
Rechenberg-Bienenmühle

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Foto: Fischerbaude Holzhau
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Foto: Torfhaus Holzhau
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Foto: Anke Eichler,
Sayda

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Foto: Siegmar Wagner,
Rechenberg-Bienenmühle

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50 m Becken, Nichtschwimmer- und Kinderbecken, behindertengerecht, 600 qm Liegefläche, Spielplatz,...
Start Holzhau, Parkplatz Oberdorf
Ziel Sayda, Alte Kreuztanne

Wegbeschreibung

Im Oberdorf von Holzhau am Wanderparkplatz oder an der Fischerbaude beginnend führt der Kammweg ein Stück die Ringelstraße entlang bis zum Abzweig auf die ehemals Alte Landstraße. Der Wald- und Wiesenweg überwiegend am Waldrand entlang bietet dem Wanderer eine fantastische Sicht auf Holzhau mit seinen Bergwiesen und dem idyllischen Muldental. Allmählich bergab gelangen Sie nach Unterquerung der Eisenbahnbrücke am Bahnhof Rechenberg vorbei auf der Alten Straße ins Zentrum von Rechenberg-Bienenmühle. Ein besonderes Erlebnis als Zwischenstopp verspricht eine Führung durch das Sächsische Brauereimuseum mit anschließender Verkostung. Seit 1558 wird in Rechenberg Bier gebraut, das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt war. Sehenswert ist außerdem das Flößerhaus im historischen Ortskern. Es wurde mit viel Liebe eingerichtet und gibt Einblick in das harte Leben der Flößerfamilien oder zur Burgruine im Ort. Entspannung für müde Füße kann der Wanderer bei einem Abstecher im Ökobad, über die Muldentalstraße in wenigen Minuten erreichbar, finden. Ökobad deshalb, weil das Bad auf natürliche Weise mit verschiedenen Pflanzen, Bakterien, Zooplankton, Binsenklärung und Wasserlauf gereinigt wird. Aber auch zwei Lehrpfade, ein Kräuterpfad und einer durch das Naturschutzgebiet Trostgrund mit Kneipp-Wassertretbecken beginnen im Ortskern und laden zum Verweilen ein.

 

Der Kammweg verläuft nun bergauf Richtung „Goldene Höhe“ weiter, bis er auf den Saydaer Weg abzweigt. Nach Überquerung der Neuhausener Straße gelangen Sie auf den Mittelweg mit Blick auf Rechenberg-Bienenmühle mit seinen Ortsteilen, bis Sie auf die Clausnitzer

Dorfstraße treffen. Dorfeinwärts kommen Sie auf einen schönen Wiesenweg. Dieser mündet später wieder auf die Dorfstraße. Nach Überquerung gehen Sie bergauf den Martinsweg mit Aussicht auf die malerische Landschaft bis zur „Rachel“ weiter. Dieser Bachlauf wurde als Floßgraben jahrhundertelang bis zum Bau der Eisenbahnstrecke zum Holztransport genutzt.

An der historischen Rachelbrücke und Schutzhütte empfiehlt sich eine Rast. Danach geht es bergauf über Wiesen am Waldrand entlang weiter bis zur Alten Poststraße in Richtung Sayda. Am romantisch gelegenen Hotel Kreuztanne ist die Etappe geschafft.

Wenn Sie noch gut zu Fuß sind, besuchen Sie im nahegelegenen Friedebach das Landwirtschaftsund Mühlenmuseum oder einen der letzten Röhrenbohrer. Für das Bohren von Wasserleitungen aus Holzstämmen ist hier einmalig in Europa der Antrieb durch Wasserkraft erfolgt (Schauvorführung nach Voranmeldung Tel. 036365 7308).

 

Details

Kondition
Schwierigkeit
Erlebnis
Landschaft
Beste Jahreszeit
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober
Höhe
759 m
568 m

Eigenschaften

Etappentour
aussichtsreich
Einkehrmöglichkeit
botanische Highlights
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Mehr Informationen finden Sie hier

zu den Details

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
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Autor: Birgit Knöbel

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