Tourismusverband Erzgebirge e.V.
Adam-Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz

Kammweg Etappe 04 "Von Seiffen nach Olbernhau"

Spielzeugdorf Seiffen mit Rundkirche - Reicheltberg - Mühlenweg - Wettinweg - Hirschberg - Zechenweg - Tiefer Grund - Kirche Oberneuschönberg - Denkmalsareal Saigerhütte


Details zur ausgewählten Route

Schwierigkeit leicht
Strecke 11,2 km
Dauer 3:30 h
Aufstieg 346 m
Abstieg 507 m

Wegpunkte

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Foto: René Gaens, Tourismsverband Erzgebirge e. V.
Kurort Seiffen

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Foto: Udo Brückner,
Olbernhau

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Foto: Tourismusverein Olbernhau e. V.
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Foto: Matthias Drechsel,

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Foto: Juliane Mostertz, Wendt & Kühn KG
Seiffen

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Start Seiffen, Kirche
Ziel Olbernhau, Parkplatz Saigerhütte

Wegbeschreibung

Vom Start an der berühmten Rundkirche Seiffen gehen Sie allmählich die Straße zum Reicheltberg hinauf. Nach Überquerung des Skihanges dem Wiesen- und Waldweg bis zum Mittelweg folgend, bietet sich eine fantastische Aussicht auf das Spielzeugdorf und den Schwartenberg.

Weiter auf dem Mühlenweg am Waldrand und an Bergwiesen vorbei erreichen Sie einen Kreuzungspunkt mit Wandertafel. Abbiegend Richtung Hauptstraße wird erst der Dorfbach überquert, ein paar Meter weiter die Straße. Denn dort steigt ein naturbelassener Pfad im Wald hinauf bis zum Waldrand Spitzbergkreuzung.

In Richtung Olbernhau geht es drei Kilometer über Sielen-, Ringel- und Wettinweg durch abwechlsungsreichen Mischwald. Wenn sich der

Wald öffnet, genießen Sie einen herrlichen Blick hinab in den Talkessel von Olbernhau und zum Kamm des Erzgebirges auf tschechischer Seite. In Hirschberg mündet der Weg auf den asphaltierten Sachsenweg. Hier wandern Sie weiter Richtung Olbernhau, auch Stadt der sieben Täler genannt. Vorsicht beim Überqueren der Verbindungsstraße zwischen Olbernhau und Seiffen! Rechts bleibend überqueren Sie die Flöha und erreichen den Wanderparkplatz.

 Gute Kondition ist nun gefragt, denn der Kammweg verläuft ansteigend bis zum Zechenweg. Gehen Sie oberhalb von Oberneuschönberg entlang des Tiefen Grabens durch Nadelwald weiter bergauf. Ganz in der Nähe befindet sich der Gnade-Gottes-Erbstolln, wer mag, schaut sich dieses sehenswerte Bergbauzeugnis an. An saftigen Viehweiden vorbei führt Sie der Kammweg über den Kirchweg an der Bergkirche vorbei nach Grünthal zum europaweit einmaligen Museumskomplex der Buntmetallurgie – der Saigerhütte. Der Hüttenbetrieb wurde 1537 zum Entsilbern von Rohkupfer mittels des Saigerverfahrens gegründet. Der mehrstufige Schmelzprozess galt über Jahrhunderte als Spitzenleistung des Hüttenwesens. Besonders begehrt war das Grünthaler Dachkupfer, das über 400 Bauwerke in Europa schmückte, z. B.

die Dresdner Frauenkirche, das Ulmer Münster, den Stephansdom in Wien. Das museale Saigerhüttenareal beherbergt Kupferhammer, Ausstellungen, Schauwerkstätten, Stockhausen – das lebendige Spielzeugland für Kinder, Hüttenteich, Bergbaulehrpfad, Hotel und Gastronomie. Hier endet die Etappe. Bei einem Stadtbummel auf den historischen Pfaden des Olbernhauer Reiterleins und im Theater Variabel klingt Ihr Tag kulturell aus.

Details

Kondition
Schwierigkeit
Erlebnis
Landschaft
Beste Jahreszeit
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober
Höhe
694 m
465 m

Eigenschaften

Etappentour
Einkehrmöglichkeit
kulturell / historisch
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Mehr Informationen finden Sie hier

zu den Details

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Tourismusverband Erzgebirge e.V., Projektmanagement Kammweg

Tourismusverband Erzgebirge e.V., Projektmanagement Kammweg

Autor: Birgit Knöbel

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