Tourismusverband Erzgebirge e.V.
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Arno-Lippmann-Schacht

Das Fördergerüst gehört neben der gewaltigen Pinge zu den markantesten Wahrzeichen des Altenberger Bergbaus.

Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik im Jahr 1949 nahm der Altenberger Zinnerzbergbau eine Schlüsselstellung für die Rohstoffversorgung der Wirtschaft ein. Hierzu wurde für die Förderung der Erze in den 50er Jahren ein neuer Zentralschacht angelegt. Im darauf folgenden Jahrzehnt wurde er, nach dem aus Zinnwald stammenden Widerstandskämpfer Arno Lippmann, benannt. Langjährige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten führten danach im Altenberger Zinnbergbau zu einer umfassenden Modernisierung der Abbau- und Erzaufbereitungsverfahren. Dies ermöglichte ab 1986 die Bereitstellung von einer Million Tonnen Erz pro Jahr. Fördergerüst und Tagesanlagen des Arno-Lippmann-Schachtes bilden ein markantes technisches Denkmal der letzten Betriebsperiode des hiesigen Bergbaus und stehen stellvertretend für die Technik und Industriearchitektur der DDR. Das Gebäude ist ein wertvolles Denkmal der Industriegeschichte und -architektur der fünfziger Jahre des 20. Jh. Der Gebäudekomplex wird heute nach Abschluss einer umfangreichen Gebäudesanierung gewerblich und touristisch genutzt.

 

Der Arno-Lippmann-Schacht ist ein Zeitzeugnis der Montanregion Erzgebirge/Krusnohori als UNESCO-Welterbe.

Im Innenhof der Schachtanlage befindet sich in einem Schutzhaus die original erhaltene elektrische Fördermaschine aus dem Jahr 1983, hergestellt vom Sachsenwerk Dresden. Nach Stilllegung des Zinnbergbaus 1991 und der anschliessenden Verwahrung der Grube ging die Maschine im Frühjahr 1993 endgültig außer Betrieb. Den Mitgliedern der Interessengemeinschaft AL-Schacht, die sich um den Erhalt der Anlagen bemüht, gelang es im April 2021, die Fördermaschine zu reaktivieren. Diese kann zu ausgewählten Anlässsen dem alljährigen Tag des Denkmals besichtigt werden.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Facebook-Seite der IG AL-Schacht.

Öffnungszeiten

Bei Interesse kann auch eine individuelle Besichtigung der elektrische Fördermaschine aus dem Jahr 1983 vereinbart werden.

Anreise

Über BAB17 - Abfahrt Bad Gottleuba - Lauenstein - Geising - Altenberg

Über B170 - Dresden - Dippoldiswalde - Altenberg / Teplice - Dubi - Zinnwald-Georgenfeld - Altenberg

Parken

Sie können Ihr Auto direkt auf dem Parkplatz am Gebäude parken.

Von

Kontakt

Zinnwalder Str. 5 • 01773 Altenberg

+49 (0) 35056 38410 • +49 (0) 35056 38412
ig-al-schacht-altenberg@t-online.dehttp://alschacht.de/

Mehr Informationen finden Sie hier

zu den Details

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Tourist-Information Altenberg

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