Tourismusverband Erzgebirge e.V.
Adam-Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz

Kammweg Etappe 05 " Von Olbernhau nach Kühnhaide"

Allein auf weiter Flur – Naturerlebnisse inbegriffen. Genießen wir heute die Einsamkeit. Durch den Wald, vorbei am großen Steinbach, führt der Kammweg nach Rübenau. Begünstigt durch Höhenlage und Klima gehören die Rübenauer Bergwiesen zu den artenreichsten im Erzgebirge. Immer an der Staatsgrenze bleibend erreicht man Kühnhaide. Eigentlich müsste der Ort eher KÜHL-haide heißen, da er zu den kältesten, bewohnten Orten in Deutschland zählt.


Wir verlassen die Saigerhütte und kommen am Hüttenteich vorbei nach Olbernhau-Pföbe. Der Höhenunterschied zur Talsohle wird nun stetig größer bis wir oben am Stößerfelsen sind. Der Stößerfelsen verdankt seinen Namen dem Wanderfalken. Im Volksmund nannte man diesen Greifvogel, der im Flug seine Beute stößt -  Stößer. Die XXL Rastbank an der  Aussichtplattform lädt zum Pause machen ein. Durch den immergrünen Fichtenwald geht es zum „Großen Steinbach“. Hier kann man sich mit dem klaren Wasser des Baches erfrischen. Bergauf, bergab kommen wir zur früheren Lochmühle und nach Rübenau. Der Kammweg führt nicht direkt in den Ort, sondern biegt rechts ab hinauf zum Hirschberg mit herrlicher Aussicht über das größte Streudorf Sachsens. Der Lehmheider Teich ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, ideal zum Rasten. Am Bach entlang bergab werden die Häuser von Rübenau erreicht. Aufwärts kommen wir zum Kriegswald. Immer an der Staatsgrenze bleibend, wandern wir dem Schwarzwassertal entgegen. Ein Wandertag ganz im Einklang mit der Natur geht zu Ende. 

Meilensteine: Denkmalskomplex Saigerhütte - Pföbe - Aussichtspunkt Stösserfelsen - Große Steinbach - Neulsweg - Rübenau - Lehmheider Teich - Kräuterlehrpfad Rübenau - Waldlehrpfad Grenzweg - Wanderparkplatz am Naturschutzgebiet Schwarzwassertal 

Details zur ausgewählten Route

Schwierigkeit mittel
Strecke 20,8 km
Dauer 6:00 h
Aufstieg 517 m
Abstieg 279 m

Wegpunkte

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Foto: Udo Brückner,
Olbernhau

Welterbe-Bestandteil...

Die Saigerhütte Olbernhau / Grünthal ist als technisches und bauliches Zeugnis des Hüttenwesens der...
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Foto: Udo Brückner,
Olbernhau

UNESCO Welterbe-Bestandteil...

Einzigartig in Europa ist die Saigerhütte in Olbernhau-Grünthal. Sie ist ein bauliches und technisches...

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Foto: Matthias Drechsel,

Parkplatz / Wanderparkplatz...

Der an der Rothenthaler Straße gelegene Parkplatz bietet sich ideal für Besuche des Denkmalkomplexes...

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Foto: Birgit Knöbel,
Marienberg OT Kühnhaide

Wanderparkplatz Am...

Olbernhau

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Foto: Gasthaus Rübenau,
Marienberg

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Im Erzgebirgsdorf Rübenau, die von ihrem Ursprung bis an dieser Stelle die natürliche Grenze zwischen...

Start Olbernhau, Parkplatz Saigerhütte
Ziel Marienberg OT Kühnhaide, Wanderparkplatz Schwarzwassertal

Wegbeschreibung

Die Etappe beginnen wir am Denkmalskomplex Saigerhütte. Sie führt am idyllischen Hüttenteich Richtung Rothenthal vorbei und verläuft in Grenznähe zu Tschechien abseits der Straße. Nach Straßenquerung gehen wir die asphaltierte Pföbe bergauf, bis am Waldrand der Sedanweg als Waldweg Richtung Rübenau abzweigt. Oberhalb des landschaftlich reizvollen Natzschungtales wandern wir durch Buchenwald. Unterwegs lädt der Rastplatz und Aussichtpunkt "Stößerfelsen" zur Wanderpause ein. Nach Abzweig auf den Brandleitenweg an der "Kleinen Steinbach" kommen wir nach ca. einem Kilometer Mischwald an die unübersehbare Wanderwegekreuzung "Große Steinbach". Nach Erfrischung am klaren Steinbach und Überquerung der Steinbogenbrücke steigt der Kammweg noch einmal bis zum Hammerweg an. Diesen verlassen wir am Abzweig und wechseln auf den Neulsweg.

Entlang des talwärts plätschernden Baches gelangen wir schließlich an die Straße zur früheren Lochmühle am Grenzfluss Natzschung. Ein Stück am alten Mühlgraben entlang führt der Neulsweg wieder ansteigend bis nach Rübenau,der größten Streusiedlung Sachsens. Am Hirschberg hinauf übers Feld erreichen wir die Waldstraße. Durch Hochwald kommen wir bald am malerischen Lehmheider Teich an. Hier legt der Wanderer bei Schönwetter unwillkürlich eine Pause ein, bevor der Weg wieder nach Rübenau abzweigt. Der Weg führt an Gehöften und typischen Erzgebirgshäusern, an artenreichen Bergwiesen vorbei und auf dem Heilkräuterlehrpfad und durch Gassen entlang. Die Aussicht auf den Ort und das böhmische Erzgebirge hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Der Kammweg zieht ab Heidenweg einen Bogen über einen Feldweg zum Kriegwald, um endlosen Asphaltstraßen zu entgehen. Anschließend führt er auf den Grenzweg bis nach Kühnhaide, dem kältesten Ort Sachsens. Am Wanderparkplatz der Schwarzen Pockau, welche auch als Naturschutzgebiet Schwarzwassertal bekannt ist, endet die anspruchsvolle Tagestour.

Details

Kondition
Schwierigkeit
Erlebnis
Landschaft
Beste Jahreszeit
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober
Höhe
771 m
469 m

Eigenschaften

Etappentour
Einkehrmöglichkeit
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Mehr Informationen finden Sie hier

zu den Details

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Erlebnisheimat Erzgebirge

Erlebnisheimat Erzgebirge

Autor: Birgit Knöbel

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