Tourismusverband Erzgebirge e.V.
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09456 Annaberg-Buchholz

Kammweg Etappe 07 "Von Satzung nach Bärenstein"

„S´ kimmt wies kimmt!“ Es kommt wie es kommt - oder wie wir es planen. Den Kammweg sollte man unbedingt so planen, dass man am Wochenende von Satzung nach Bärenstein unterwegs ist. Denn die Pressnitztalbahn bringt uns dann mit Volldampf von der Schmalzgrube nach Jöhstadt. Ein tolles Erlebnis im Zug, aber natürlich auch zu Fuß, wenn die Dampflock an einem vorbei durch das Tal schnauft.


An der Schutzhütte zum Lustigen Hans vorbei kommen wir auf der Poststraße in den Wald, dann marschieren wir steil bergab zur Schmalzgrube. Der Bahnhof Schmalzgrube ist Betriebsmittelpunkt der Pressnitztalbahn. Die Museumsbahn mit ihren Dampflokomotiven und historischen Schmalspurwagen ist heute Motor des Fremdenverkehrs im Pressnitztal. Mit der Bahn sind es von hier nicht einmal 20 Minuten nach Jöhstadt. Zu Fuß braucht man am Schwarzwasser entlang mindestens doppelt so lang. Vorbei am Loreleyfelsen und an Schlössel gelangen wir zum Bahnhof Jöhstadt. Bergwärts, immer am Waldrand entlang, schlendern wir mit fantastischem Panoramablick dahin. Am Weg finden wir immer wieder Grenzsteine mit den Buchstaben D für Deutschland und C für Česká republika. Oben auf der Alten Salzstraße können wir schon den Bärenstein in der Ferne erkennen. Vorbei am Zigeunerfelsen erreichen wir den Gasthof Brettmühle. Hier sollte man unbedingt eine Pause einlegen. Am kühlen Pöhlbach entlang wandern wir weiter zum Erlebnisgasthof Fichtenhäusel mit Softeismobil. Der Bärenstein rückt näher. Noch einmal müssen wir den „Berggang“ einlegen und dann sind wir oben am sagenumwobenen Bärenstein.

Meilensteine: Hirtstein (890 m) mit Berggasthaus - Schmalzgrube - Pressnitztalbahn - Schwarzwassertal - Jöhstadt - Grenzweg - Brettmühle mit Gasthof - Pöhlagrund mit Erlebnishotel - Kühberg - Berg Bärenstein (898 m) mit Berghotel

Details zur ausgewählten Route

Schwierigkeit mittel
Strecke 22,4 km
Dauer 7:00 h
Aufstieg 532 m
Abstieg 588 m

Wegpunkte

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Foto: Peter Uhlig
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Foto: Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH
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Foto: Tourismsverband Erzgebirge e. V.
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Foto: Hotel Heilbrunnen
Start Marienberg OT Satzung, Hirtstein
Ziel Bärenstein, Wanderparkplatz Bergauffahrt am Waldrand

Wegbeschreibung

Mit Start ab Hirtstein gehen wir am Waldrand über einen Wiesenweg weiter bis zum Rastplatz "Lustiger Hans". Die Infotafel an der Schutzhütte erklärt die Herkunft des originellen Namens. Durch Laubwald wandern wir die Alte Schmalzgrubener Straße bergab. Dabei streifen wir Bergbauzeugnisse und gelangen nach Schmalzgrube. Ein kurzes Stück straßenbegleitend wird nun auf den Pressnitztalrad- und Wanderweg gewechselt. Die von einer Interessengemeinschaft wieder aufgebaute Schmalspurbahn schlängelt sich an Wochenenden und Feiertagen dampfbetrieben auf 8 km zwischen Steinbach und Jöhstadt gemütlich durch das reizvolle erst Pressnitztal, dann Schwarzwassertal. Die schnaufende Dampflok ist immer beliebtes Fotomotiv und von Weitem schon hörbar. In Schlössel am Bahnhof mit Lokschuppen angekommen, führt der überwiegend naturnahe Weg leicht bergauf am Damwildgehege vorbei über den Dürrenberg auf den teilweise schmalen Grenzweg.

Am Grenzübergang für Fußgänger und Rastplatz sollte eine Pause eingelegt werden, denn allerlei Wissenswertes wird über Jöhstadt auf den Infotafeln dargestellt. Weiter bergan den weißen Grenzsteinen folgend erblicken wir nach 1 km den Bärenstein mit Aussichtsturm. Bis zum Ziel liegt noch ein gutes Stück vor uns. Am ehemaligen Berghof biegt der Weg Richtung Conduppelbach und Zigeunerfelsen ab. Dieser wanderfreundliche Laubwaldabschnitt mit Kletterfelsen und Rastgelegenheiten endet am Wanderparkplatz. Nach einer Stärkung im Gasthof Brettmühle geht die Wanderung entlang des Floßgrabens weiter. Dieser dient noch heute als Antrieb eines Wasserkraftwerkes.

Das Rauschen des Pöhlbaches begleitet uns im Pöhlagrund. Im Unterdorf von Kühberg verläuft der Weg auf der Königswalder Straße weiter, bis er bergauf abzweigt. Über Wiesen- und Waldwege am Umspannwerk vorbei ist die B95 (Hauptverkehrsader zwischen Chemnitz und Oberwiesenthal) erreicht und der Aussichtsberg Bärenstein ist nah. Nun müssen wir nur noch bei der Straßenüberquerung Acht geben und der Wegweisung über Feldwege bis zum aufgelassenen Steinbruch an der Nordseite folgen, der die Säulenbildung des Basalts zeigt. Über den Pfad des Gipfelrundweges ist das Bärenstein-Plateau mit Berggasthaus und 30 m Aussichtsturm geschafft. Nun kann man endlich den traumhaften Panoramablick auf die höchsten Berge des Erzgebirges, die Talsperre Cranzahl und die Erzgebirgsdörfer genießen. Im Berghotel oder weiter auf dem Rundweg zum Wanderparkplatz am Waldrand klingt diese anspruchsvolle Etappe aus. 

 

Details

Kondition
Schwierigkeit
Erlebnis
Landschaft
Beste Jahreszeit
Mai , Juni , Juli , August , September , Oktober
Höhe
898 m
587 m

Eigenschaften

Etappentour
aussichtsreich
Einkehrmöglichkeit
kulturell / historisch

Mehr Informationen finden Sie hier

zu den Details

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von:
Erlebnisheimat Erzgebirge

Erlebnisheimat Erzgebirge

Autor: Birgit Knöbel

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